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Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 09:27 Uhr |
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Am Dienstag, 13.12.2011 wurde die FFW Jagstzell um 6.25 Uhr zu einem Fahrzeugbrand alarmiert.
Ein Pkw mit Gasantrieb war auf der K3322 im Bereich der Abzweigung nach Hörbühl in Brand geraten.
Die FFW Jagstzell löschte das Fahrzeug, sicherte die Einsatzstelle bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes ab und säuberte die Fahrbahn.
Im Einsatz waren 17 Mann, beide Fahrzeuge und 2 Mitglieder des DRK Jagstzell.
Einsatzdauer ca. 2,5 Stunden.
  
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Montag, den 05. Dezember 2011 um 19:17 Uhr |
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Am 03.12 fand die Jahreshauptversammlung der FFW Jagstzell im Florianssaal des Rettungszentrums statt. Zuvor wurde ein Dankgottesdienst mit Pfarrer Martin Danner in der St. Vitus Kirche gefeiert. Kommandant Markus Ilg konnte 30 aktive Feuerwehrkameraden, 4 Kameraden der Altersabteilung und 6 Mitglieder der Jugendfeuerwehr begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Müller sowie den Ehrenmitgliedern Josef Hahn, Josef Schlosser und Josef Rettenmeier. Nachdem der verstorbenen Mitgliedern der Feuerwehr gedacht wurde eröffnete Kommandant Ilg mit seinem Bericht die Hauptversammlung und blickte auf das vergangene Jahr zurück. Er bedankte sich beim stellvertretenden Kommandanten Stahl, bei den Gruppenführern und bei der ganzen Mannschaft für die gute Zusammenarbeit. Die FFW Jagstzell musste im vergangenen Einsatzjahr 7 Einsätze meistern. Das Einsatzspektrum reichte vom Großbrand in der Renneckermühle, über Hochwasser und Ölspuren bis zum Gefahrguteinsatz im Oktober an der Bahnunterführung, bei der auch der Gefahrgutzug der FFW Ellwangen und der Messwagen der FFW Aalen im Einsatz waren. Der Schwerpunkt lag 2011 eindeutig bei der technischen Hilfeleistung. Desweiteren wurden zahlreiche Brand- und Sicherheitswachen sowie Straßensperrungen bei verschiedenen Veranstaltungen durchgeführt. Besondere Übungen 2011 waren die Alarmübung bei der Gärtnerei Schlosser im Riegelhof und die Hauptübung mit Verkehrsunfall zusammen mit dem DRK im Lindenmahd, bei der zahlreiche Zuschauer dabei waren. Weitere Höhepunkte 2011 waren der Ausflug ins Feuerwehrmuseum Winnenden mit anschließender Einkehr im Besen in Wimmental, das Floriansfest und die Abnahme des Leistungsabzeichens in Silber in Tannhausen. Auf den Bericht des Kommandanten folgte der Bericht des Schriftführers Michael Hald. Nächster Tagesordnungspunkt war der Bericht des Kassierers. Da Kassierer Stefan Zeller beruflich verhindert war, wurde der Kassenbericht von Michael Hald vorgetragen. Die Kasse wurde von den Kassenprüfern Josef Rettenmeier und Wolfram Stegmeier geprüft und eine einwandfreie Kassenführung bestätigt. Nun folgte der Bericht des Jugendwarts der Jugendfeuerwehr Ralph Rathgeb. Die Jugendfeuerwehr hatte 22 Übungstermine. Der Spaß kam auch nicht zu kurz, wie z.B. beim Ausflug ins Palm Beach Bad in Nürnberg / Stein, mit anschließender Übernachtung im Gerätehaus. Auch in die Aktivitäten der aktiven Wehr war die Jugendfeuerwehr eingebunden, wie am Floriansfest oder bei der Hauptübung, bei der die Einsatzstellenbeleuchtung und der Brandschutz übernommen wurden. Nun ergriff Bürgermeister Müller das Wort und dankte der Feuerwehr für Ihren Einsatz. Es waren große Herausforderungen was die Einsätze betraf. Diese konnten aber Aufgrund der guten Ausbildung ohne Probleme bewältigt werden. Besonders stolz ist BM Müller auf die zwei Gruppen, die auf Anhieb die Prüfungen zum Leistungsabzeichen in Silber bestanden haben. Er sprach den beiden Gruppenführern Josef Gärtner jun. und Peter Klos, welche die Gruppen zu diesem Erfolg geführt haben, ein großes Kompliment aus und motivierte die Gruppen nächstes Jahr das Leistungsabzeichen in Gold anzugehen. Bei der Hauptversammlung beantragte Bürgermeister Müller die Entlastung, welche einstimmig erteilt wurde. Der Übungsplan für 2012 wurde vom Schriftführer Michael Hald vorgetragen, anschließend bekam jeder aktive Kamerad ein Exemplar ausgehändigt. Für lückenlosen Übungsbesuch wurde Matthias Engelhard und Kommandant Markus Ilg eine kleine Anerkennung Überreicht. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Amtsübergabe des Gerätewarts. Anton Berger gibt das Amt des Gerätewarts aus beruflichen Gründen ab, welches er seit 2003 ausübt. Für die geleistete Arbeit dankte Kommandant Ilg, die Fahrzeuge und die Ausrüstung waren immer in tadellosem Zustand. Als neuer Gerätewart konnte Josef Gärtner jun. gewonnen werden. Kamerad Josef Gärtner jun. nimmt das Amt an, und wird von Jonas Müller bei der Ausübung unterstützt. Für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr Jagstzell konnte der stellvertretende Kommandant Thomas Stahl geehrt werden. Kommandant Ilg blickte auf die Laufbahn von Thomas Stahl zurück, welcher 1986 in die Feuerwehr eintrat und unter anderem 1989 den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger und den Maschinistenlehrgang besuchte, und 1992 den Gruppenführerlehrgang in Bruchsal ablegte. Seit 2005 ist Kamerad Thomas Stahl Brandmeister. Kommandant Ilg und Bürgermeister Müller überreichten Thomas Stahl die Ehrenurkunde und das Feuerwehr Ehrenabzeichen des Landes Baden Württemberg in Silber. Aufgrund des bestandenen Gruppenführerlehrganges an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal wurde Ralph Rathgeb zum Löschmeister befördert. Josef Engelhard , Matthias Engelhard, Jörg Rathgeb, Markus Rettenmeier und Rupert Walter bestanden den Truppführerlehrgang in Ellwangen. Ein großer Tagesordnungspunkt war die Verleihung des Leistungsabzeichens in Silber an 17 Kameraden. Die Kameraden hatten sich unter der Führung der beiden Gruppenführer Josef Gärtner jun . und Peter Klos seit Januar 2011 auf die Abnahme im Juni intensiv vorbereitet. Es wurden 31 zusätzliche Übungen und ein Erste Hilfe Kurs absolviert um in Tannhausen das Leistungsabzeichen ablegen zu können. Kommandant Markus Ilg konnte folgenden Kameraden die silberne Anstecknadel überreichen: Josef Gärtner, Peter Klos, Jens Allin, Josef Engelhard, Matthias Engelhard, Michael Gärtner, Alexander Haas, Wolfgang Hald, Jonas Müller, Johannes Nolte, Jörg Rathgeb, Ralph Rathgeb, Markus Rettenmeier, Johannes Schlosser, Antonius Spang, Rupert Walter und Stefan Zeller. Patrick Beck kann aus beruflichen Gründen den Dienst in der FFW Jagstzell leider nicht mehr wahrnehmen. Auf seinen Antrag wurde er von der FFW Jagstzell verabschiedet. Kamerad Simon Bradler konnte vom Kommandanten per Handschlag in die FFW Jagstzell aufgenommen werden. Kommandant Ilg sprach noch einige Termine für das kommende Jahr an und schloss die Hauptversammlung mit dem Feuerwehrgruß: „ Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“
  
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Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 12:44 Uhr |
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Ein LKW Fahrer missachtete am Dienstag 25.10.2011 mit seinem 4 Meter hohen Fahrzeug die Durchfahrshöhe von 3,5 Meter der Bahnunterführung in Jagstzell und hatte sich festgefahren.

Da der LKW laut Ladepapieren Gefahrgut geladen hatte und Flüssigkeit austrat wurde von der Leitstelle Ostalb die FFW Jagstzell, der Gefahrgutzug der FFW Ellwangen, der Gerätewagen Mess und der Gerätewagen Atemschutz der FFW Aalen, sowie das DRK Jagstzell und die SEG des DRK Ellwangen um 06.16 Uhr alarmiert. Auch der Fachberater Chemie der WF Zeiss wurde hinzugezogen.
Schon wenige Minuten nach der Alarmierung traf das LF 8-6 der FFW Jagstzell am Unfallort ein. Nach einer ersten Lageerkundung wurde der Bereich sofort weiträumig abgesperrt.Da aus dem LKW Flüssigkeit austrat und auf den Ladepapieren weiteres Gefahrgut vermerkt war konnte eine genaue Erkundung nur durch die Kameraden der FFW Ellwangen mit Chemikalien- Vollschutzanzug unter Atemschutz vorgenommen werden. Da das Gefahrgut als entzündlich deklariert war, wurde durch die FFW Jagstzell ein Schaumrohr zum Brandschutz aufgebaut. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass der LKW u.a. mehrere Kartons mit Spraydosen geladen hatte, diese aber nicht beschädigt waren. Die auslaufende Flüssigkeit wurde untersucht und entpuppte sich als Fassadenfarbe, die aus beschädigten Eimern austrat. Auf Grund dieser neuen Erkenntnisse wurde Entwarnung gegeben und es konnte mit der Bergung des LKW begonnen werden. Zuvor mussten durch die Kameraden der FFW Jagstzell mehrere verbogene Metallstangen des LKW Aufbaus mit der hydraulischen Schere entfernt werden. Der LKW wurde von einem Bergungsunternehmen zum Bahnverladeplatz geschleppt, wo er von der FFW Jagstzell zum Teil abgeladen wurde. Die beschädigten Farbeimer wurden gesichert und anschließend in Folie verpackt. Die ausgelaufene Farbe wurde gebunden und aufgenommen, die Fahrbahn im Bereich der Unterführung gereinigt. Die Bahnlinie Ellwangen Crailsheim war bis zur Bergung des LKW gesperrt und wurde anschließend durch die Bahn auf Beschädigungen untersucht.Der Straßenverkehr wurde örtlich umgeleitet.
Im Einsatz waren die FFW Jagstzell mit 2 Fahrzeugen und 24 Mann, die FFW Ellwangen mit 6 Fahrzeugen und 32 Mann, die FFW Aalen mit 3 Fahrzeugen und 6 Mann, das DRK Jagstzell mit 4 Mann und die SEG Ellwangen.
Einsatzdauer für die FFW Jagstzell war ca. 6 Stunden.
   
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Sonntag, den 16. Oktober 2011 um 08:49 Uhr |
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Hauptübung der FFW und des DRK Jagstzell
   
Eine besondere Aufgabe hatte Kommandant Ilg für die gemeinsame Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr und des DRK Jagstzell am Freitag, 14. Oktober vorbereitet. Übungsannahme war ein Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Lindenstrasse / Bergstrasse. Ein Traktorfahrer hatte einen vorfahrtsberechtigten PKW übersehen und diesen seitlich mit der Frontladergabel gerammt. Die Zinken der Frontladergabel hatten dabei den Beifahrer im Beinbereich schwer verletzt. Die Fahrerin erlitt einen Schock. Beide Insassen waren im Fahrzeug eingeschlossen. Der Traktorfahrer hatte ebenfalls schwere Kopfverletzungen, Verletzungen im Brustbereich und einen Schock.Unmittelbar nach dem Eintreffen am Einsatzort wurde vom Gruppenführer des ersten Löschfahrzeugs die Lageerkundung durchgeführt und zeitgleich die Einsatzstelle abgesichert.Da die beiden verletzen Personen im PKW eingeschlossen waren, wurde vom Angriffstrupp ein Zugang geschaffen um die Erstversorgung der Personen vornehmen zu können. Parallel hierzu wurde von einem weiteren Trupp die Rettung des Traktorfahrers vorbereitet.
Da durch austretenden Kraftstoff akute Brandgefahr bestand, wurde mittels Schnellangriffseinrichtung und Feuerlöschern der Brandschutz sichergestellt und durch ein spezielles Abdichtkissen verhindert, das Kraftstoff in die Kanalisation gelangt.
Um die verletzten Personen fachgerecht betreuen zu können wurde von der DRK Bereitschaft unter Mithilfe der Jugendfeuerwehr ein Verbandszelt aufgestellt.
Da sich die Fahrertür des Pkw öffnen lies, wurde die PKW Fahrerin durch den Angrifftrupp schnell aus dem Fahrzeug befreit und zu weiteren Versorgung ans DRK übergeben. Um den Traktorfahrer patientenschonend vom Fahrzeug retten zu können war der Einsatz mehrerer Feuerwehrkameraden nötig.
Schwierig gestaltete sich die Befeiung des Beifahrers aus dem PKW. Da der Zugang durch die Frontladergabel des Traktors verhindert war, wurde dieser soweit vom PKW wegbewegt, dass der Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät möglich war. Um den Verletzten aus dem PKW retten zu können, musste die Beifahrertür durch den Angriffstrupp mit der Rettungsschere und Spreizer entfernt werden. Während die Kameraden der Feuerwehr den Zugang schufen, wurde der Beifahrer von einem im PKW sitzenden DRK- Mitglied betreut und versorgt. Unter anderem wurde für den schonenden Transport eine Halskrause angelegt. Nachdem der Verletze aus dem Fahrzeug befreit war, wurde dieser auf der Vakuummatratze des DRK ins Verbandszelt zur weiteren Versorgung gebracht. Bei der anschließenden Übungskritik sprach Kommandant Ilg seinen Dank an alle Beteiligten aus. Es wurde die richtige Taktik gewählt um die verletzten Personen schonend aus den Fahrzeugen zu befeien. Er betonte das ruhige und sachliche Vorgehen der Trupps, was bei solchen Einsatzszenarien besonders wichtig ist. Auch Bereitschafsführer Hald des DRK war mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Er dankte den „Opfern“ und Margot Heckmann für das realitätsnahe Schminken der Verletzten. Für Bürgermeister Müller war diese Hauptübung rundum gelungen. Er lobte das ruhige Vorgehen der Kameraden der FFW und der Mitglieder des DRK. Die Zusammenarbeit der beiden Organisationen hatte sehr gut funktioniert, es zeigt sich, dass sich das intensive Üben auszahlt. Hr. Müller bedankte sich bei den zahlreichen Zuschauern, welche großes Interesse an den Fahrzeugen der Feuerwehr und an der Ausrüstung des DRK gezeigt hatten. Beim DRK und bei der FFW bedankte sich Hr. Müller für die Übung und für die Bereitschaft der Bevölkerung als Rettungsorganisation zur Verfügung zu stehen. Das DRK und die FFW Jagstzell bedanken sich bei allen Zuschauern, bei den „Opfern“ und bei allen Beteiligten, die diese Übung unterstützt und ermöglicht haben
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